20. Feb 2011von Martin facebooktwitter

designpraxis Website

Konventionen und Webdesigns

Wir gehen online, mit ModX.

Unsere neue Website ist jetzt online. Selbstverständlich haben wir unser System noch nicht fertiggestellt und setzen uns mit neuen Features auseinander. Gleichzeitig haben wir jedoch ein wenig Neuland betreten.

Die heilige Dreieinigkeit

Das Internet basiert heutzutage auf völlig neuen Paradigmen. Nach der wilden Zeit der frühen 90er Jahre in denen Layout haupstächlich mit Tabellen in die gewünschte Form gebracht wurde
und Grafiken und Texte in Form gepresst wurden ohne irgendwelche Teilung zwischen Daten und Form zu beachten, sowie den Auswüchsen des neuen Milleniums, als Flash das "next big thing" war,
Webdesigner endlich wieder layouten konnten und sich eine neue Form der Ästhetik manifestierte haben wir in den letzten Jahren eine neue Entwicklung.
Die Trennung zwischen Inhalt, Form und Verhalten –  in HTML, CSS und Javascript.

Unser Content Management System der Wahl ist inzwischen das bekannte Framework ModX. Das ermöglicht es uns die Kontrolle über die Ausgabe des Codes zu erhalten.
Wir haben unsere Website auf Basis von Revolution, der Version 2.0 von ModX gebaut. Was uns am meisten Spaß machte, ist die Möglichkeit die Daten miteinander im besten Sinne des Internets zu referenzieren. 

ModX verfügt über ein paar großartige Möglichkeiten Daten miteinander zu verknüpfen und darzustellen.

Da ModX keine eigentlichen Themes unterstützt, ist das gute Aussehen einer ModX Seite nicht von Basisthemes abhängig sondern ausschliesslich Sache des Gestalters.

Hier haben wir den Ansatz des "progressive Enhancements" genutzt. Ältere Browser werden die Seite auf jeden Fall nutzen können, aber wir haben den Schritt gewagt bestimmte Elemente der Gestaltung
dem Browser zu überlassen, und dort wo es geht auf Gestaltung durch CSS3 Elemente gesetzt. Damit wird der Browser mit seinen Renderingfähigkeiten zum Gestaltungsmittel des Webdesigners.
Unabhängig von den alten Gestaltungstools, wie Photoshop, Illustrator und Gimp. Einige Features werden natürlich noch nicht von alles Browserfamilien unterstützt, aber wir haben es geschafft den
Großteil der Nutzer mit der kompletten interaktiven Darstellung auszustatten. 

Interaktivität wird also schrittweise hinzugefügt, die Form wird ausgelagert, der Inhalt aggregiert. Alle Elemente sind schön getrennt, kommen aus unterschiedlichen Quellen und ermöglichen uns damit das naheliegendste:

Die maximale Flexibilität.

Auch wenn die Lernkurve am Anfang gerade für einen klassischen Designer eher hoch ist, lohnt sich die Auseinandersetzung mit einem CMF wie ModX. Nur so erhält man den Überblick und die Möglcihkeit ganz tief in der Ausgabe noch Dinge beeinflussen zu können.